Migration & Zuwanderung

Für ein respektvolles und unaufgeregtes Zusammenleben
Jeder ist auch ein Ausländer. Jeder von uns war mal für eine kürzere oder längere Zeit im Ausland, auch wenn meistens nur ferienhalber. Darum ist oder war jeder von uns auch mal temporär ein Ausländer. Wir erwarten von den Einheimischen im Ausland eine gewisse Gastfreundschaft und ein wenig Respekt. Das gleiche darf unsere ausländische Wohnbevölkerung auch von uns erwarten. Die fremdenfeindliche Stimmung in unserem Land ist oftmals irrational und übertrieben.

In der Schweiz leben 1.7 Mio. Ausländerinnen und Ausländer aus über 175 Nationen. Die Mehrheit lebt schon über 10 Jahre in der Schweiz – ein beachtlicher Teil ist sogar hier geboren. An den politischen Rechten der direkten Demokratie teilhaben dürfen sie aber nicht.

Mehr Rechte für die ausländische Wohnbevölkerung
Die Schweiz gilt als vorbildlicher demokratischer Staat. Trotzdem verfügen rund 22 Prozent der Menschen in diesem Land über keine demokratischen Mitbestimmungsrechte. Mehr als die Hälfte aller in der Schweiz lebenden Ausländerinnen und Ausländer haben den Status von Niedergelassenen. Dass heisst, sie leben und arbeiten seit über 10 Jahren in der Schweiz und zahlen wie alle anderen Steuern und AHV. Viele sind in der Schweiz geboren und fühlen sich als "Schweizer ohne Pass". Ihr Wunsch nach mehr Mitbestimmung und Mitgestaltung ist legitim.

Rund 650'000 Personen gehören zur zweiten, dritten oder vierten Generation. Second@s sind meist hier geboren und haben ihre Ausbildung in der Schweiz absolviert. Selbst wenn sie eingebürgert sind, werden sie oftmals wegen ihres Äusseren oder ihres Namens als Fremde behandelt und in der Schule oder am Arbeitsplatz benachteiligt. Auch für sie gilt das Prinzip der Chancengleichheit oft nicht.

Unsere Schweiz braucht uns
Ein Land welches über Jahrhunderte von Einwanderung und Integration geprägt wurde kann sich den Ausschluss von einem Viertel der Bevölkerung nicht leisten. Wir sind bereit! In Wirtschaft, Kultur und Sport prägen Zugewanderte das positive Bild der Schweiz im In- und Ausland. Wir sind die Schweiz, vom expratiierten Manager über die hier geborenen Lehrerin bis zum eingewanderten Bauarbeiter. Integration für alle statt Polemik für wenige, aus Liebe zur Schweiz!  In diesem Sinne sind wir stolz darauf, die von unseren Eltern erbaute Schweiz weiter zu pflegen.

Ausländer brauchen weniger  Platz
Die polemische Debatte um die Zuwanderung beschäftigt auch Second@s Plus. Es stellen sich zwangsläufig Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens, der Integration, des Wohnens und Arbeitens, der Mobilität und Umwelt. Die Zuwanderung wird jedoch fälschlicherweise mit der selbstverschuldeten Zersiedelung der Schweizer Landschaft verknüpft. Dabei ist das Boot längst noch nicht voll! Die Bevölkerungsdichte von London und der Stadt Zürich sind deckungsgleich. Die aktuellen Baulandreserven, die der gemeinsamen Fläche der Kantone St. Gallen und Appenzell Ausserrhoden entsprechen, würden Platz für zusätzlich ca. 2,5 Mio. Menschen bieten. Der durchschnittliche Wohnflächenbedarf einer zugewanderten Person aus dem Ausland beträgt 29.7m2. Herr und Frau Schweizer benötigen im Durchschnitt 47,4m2 Wohnfläche pro Person. Also rund 1/3 mehr.

Migrantinnen und Migranten sind ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft und prägen das wirtschaftliche und kulturelle Bild der Schweiz. Es ist an der Zeit, dass wir dieses Fünftel unserer Bevölkerung in politische und gesellschaftliche Entscheidungsprozesse mit einbeziehen. Geben wir ihnen das Stimm- und Wahlrecht und schaffen wir die Voraussetzungen für eine faire Einbürgerungspolitik. Nur so können sie Verantwortung übernehmen und aktiv an einer neuen und starken Schweiz mitgestalten.

Berufliche Vorsorge für Kulturschaffende

Die Fachstelle Kultur schreibt in ihrem Leitbild Kulturförderung 2015, dass viele Akteure aus der Kulturwirtschaft unter prekären Bedingungen arbeiten. Sie leben für ihre Arbeit , ohne Sicherheitsnetz und ohne doppelten Boden. Nicht wenige stehen im Alter mangels sozialer Sicherheit vor existenziellen Problemen. In Zukunft werden sich die schwierigen Arbeits- und Lebensverhältnisse daher eher noch verschlechtern.

Dichtestress auf Zürcher Staatsstrassen

Vorbei sind die Zeiten, wo National- oder Staatsstrassen nach dem Top- Down-Prinzip geplant und gebaut werden konnten. Möchte man langjährige Rechtsverfahren vermeiden, ist der Einbezug von Gemeinden, Verbänden und Direktbetroffenen heute unerlässlich.

Gründung «SP MigratInnen» ja - nein?

«SP MigrantInnen» ist eines von zehn Projekten, das die Geschäftsleitung der SP Schweiz an ihrer DV vor zwei Jahren in Lugano beschlossen hat. Die SP Schweiz machte endlich ernst und unternahm einen wichtigen Schritt, um die Stellung der MigrantInnen innerhalb der Partei zu stärken.

18.06.2014 von Andrew Katumba

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Kreativwirtschaft braucht eine starke Lobby

In der Schweiz sind rund 87'000 Personen in kreativen Bereichen wie Mode, Architektur, Design, Theater, Events, Grafik, Film etc. tätig und erwirtschafteten einen Umsatz von rund CHF 31 Mrd. pro Jahr. Alleine im Kanton Zürich erwirtschaftet dieser Cluster rund 4% des Bruttoinlandproduktes, dennoch verfügen viele Selbständigerwerbende häufig keine soziale Absicherung für das Rentenalter.

Nationalrat erhöht Filmkredit 2012-2015

Der Nationalrat folgte heute dem Ständerat bei der Erhöhung des Filmkredits im Rahmen der Kulturbotschaft für die nächsten vier Jahre. Der Rat folgte damit der Minderheit der vorberatenden Kommission mit 98 zu 61 Stimmen.

Alte Menschen werden aus Wohnungen vertrieben

Die Ergänzungsleistungen reichen oftmals nicht mehr aus, um die Mieten zu bezahlen. Ältere Menschen werden somit sukzessive aus den Wohnungen vertrieben.

29.08.2011 von Andrew Katumba

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Keine CH-Filme auf iTunes

Der Beitrag in der NZZ am Sonntag vom 28.08.11 (Christain Jungen) gibt nun einen detaillierten Einblick hinter die Kulissen des Konzernes.

24.08.2011 von Andrew Katumba

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smartspider

smartspider Andrew Katumba 2011

Blick titelte vor einigen Tagen, wie man seinen Wunschpolitiker findet und macht gleich Werbung für ihre Wahlhilfe-Plattform Vimentis. Als Nationalratskandidat wird man von Fragebögen und Umfragen beinahe erdrückt.

23.08.2011 von Andrew Katumba

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Zuwanderung

Die Scheindiskussion um den knapper werdenden Raum ist spielt subtil mit Ängsten des Wahlelektorates.

23.08.2011 von Andrew Katumba

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Integration

Integrationsmassnahmen sind immer noch schulmeisterisch geprägt

22.08.2011 von Andrew Katumba

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Bedrohung heimischer Völker

Agressive asiatische Hornissen bedrohen Schweizer Bienenvölker

19.08.2011 von Andrew Katumba

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Kulturbotschaft 2012 bis 2015

Nationalratskommission lehnt Erhöhung des Filmkredites ab.